Bob Schneider

Vita

In den 80er Jahren schuf Bob, der waschechte Westberliner, mit der Teufelsberg Produktion einige Klassiker des Undergroundfilms. Unvergessen, wie er in "Drei Drachen vom Grill" als Imbißbuden-Oma mit heißem Fritösenfett gegen Anti-Berliner und Stasi-Terroristen kämpft.

Seit den 90ern unterhält in über 50 Comedyshows, Musicals und Theaterstücken auf großen und kleinen Bühnen unter dem Label "Trash de Luxe" mit der Ades Zabel Company oder solo als resolute Neuköllner Kneipenwirtin Jutta, als liebenswert-tattrige Haushälterin Agnes Windweg oder als szenige Uptowntussi Susan Koscholke das Publikum. Die Kult-Weihnachtsshow "Wenn Ediths Glocken läuten!" lief 2010 im erfolgreichen siebten Jahr.

Auch auf der Kinoleindwand ist Bob zu Haus: Seine Darstellung der diabolischen Friseurmeisterin Gisela Drache in der Miss-Marple-Parodie "18:15 Uhr ab Ostkreuz" fand Hollywoods Variety "fabulous"! Die Berliner Morgenpost bescheinigt ihm die gelungene "rustikale Allianz von Comedy und Musik." Als Reiseleiterin Jutta Hartmann führt er abenteuerlustige Touristen auf Comedy-Bustouren durch Berlin und mit Gert Thumser, der unheilvollen Doppelbegabung aus Musik und Comedy, feierte er 2008 mit seinem ersten eigenem Bühnenprogramm: "Zero tolerance - Wenn Frauen richtig hassen!" im Berliner BKA-Theater Premiere.

Im Frühjahr 2010 wurde das zweite Programm der schlagfertigen Ladies "HighHeelNoon in Nordneukölln" unter der Regie von Andreas Bisowski im Heimathafen Neukölln uraufgeführt. Seit Juni 2010 spielt Bob Schneider in der Neukölln Revue der Ades Zabel Company "Made in Neukölln" unter der Regie von Bernd Mottl im BKA-Theater Berlin.

Nebenbei verfügt Bob Schneider über ein abgeschlossenes Filmstudium und zehnjährige Erfahrung als singende Country-Legende mit seiner Band Wild Roses.

Bob Schneider wird als Comedy-Star exklusiv von den Berliner Akzenten unterstützt.

Im Juni 2008 moderierte er die Respect Gaymes Berlin, ein Sport-Projekt für mehr Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters.

Homepage www.bobschneider.de

 

Programme

 

KÄPT’N JUTTA AHOI!

Eine Bootstour mit Jutta Hartmann

Es gibt unzählige Bootstouren durch Berlin, doch es gibt bisher noch keine mit Berlins lustigster Reiseleiterin, der Futschiqueen Jutta Hartmann - bis jetzt, denn Wirtin Jutta, verkörpert vom Berliner Comedian Bob Schneider, hat das glamouröse Salonschiff „Alexander“ für eine schicke Ausfahrt durch Berlins Mitte gechartert.
Kamen bisher nur die Fahrgäste im ComedyBus in den Genuss von Juttas speziellem Mix aus Stadtrundfahrt, Comedy und Party, lässt Frau Hartmann es jetzt auch auf der Spree so richtig krachen. Zur Unterstützung hat sie ihren Ostkollegen Heinz-Werner Maus (Stephan Bachtejeff) an Bord, der ihr als Bootsmann in jeder Lage zur Seite steht.

Juttas Route beginnt an der Anlegestelle des Salonschiffs Alexander im Plänterwald und führt über den Osthafen zur Eastside Gallery quer durch das moderne Berlin. Weiter geht es durch die Schleuse Mühlendamm zum historischen Stadtkern, vorbei am Nikolaiviertel, dem Berliner Dom und der Museumsinsel. Der Spree folgend, fährt Alexander durch das Regierungsviertel am Hauptbahnhof entlang in Richtung Bundeskanzleramt. Nach Schloss Bellevue und Innenministerium wird am Spreebogen kehrt gemacht und es geht die gleiche Strecke zurück in den Plänterwald.
Also genug Zeit für Entertainment vom Feinsten mit Jutta bei Futschi, Bockwurst mit Kartoffelsalat und den besten Partyschlagern aus Juttas Juke-Box.

Das Schiff Alexander wurde 1913 in Neustrelitz gebaut und ist seitdem auf den Gewässern von Berlin unterwegs. Mit seinem knappen Jahrhundert Dienstzeit kann man ihn daher zu Recht als „Traditionsdampfer“ bezeichnen. Das Salonschiff wurde 2005 von der Reederei Spreetours übernommen und liebevoll modernisiert. Seit 2006 fährt der Alexander unter dieser Flagge mit Kapitän Marcus Karamol und seinem Team auf der Spree umher.

Stephan Bachtejeff - Bootsmann Heinz-Werner Maus:

Den gebürtigen Köpenicker Stephan Bachtejeff zog es schon als Teenager auf die Bühne. Zuerst im kleinen Theater im Keller in Neukölln, dann mit seiner schrägen Country-Partyband den „Wild Roses“, wo er als Dolly-Parton-Double Rose dem Publikum den Kopf verdrehte. Mit seiner Paraderolle Heinz-Werner Maus, dem liebenswert-überkorrekten DEFA-Aufnahmeleiter brachte er in unzähligen Late-Night-Shows der Teufelsberger in der Bar jeder Vernunft die Zuschauer zum Lachen.